Banner der Bürgerinitiative Gegenwind Frauendorf

Die Botschaft aus Frauendorf ist klar: Bürger sagen weiterhin NEIN zu den neuen Windkraftplänen

Die Bürgerinitiative „Gegenwind Frauendorf“ hat bei ihrer zweiten Informationsveranstaltung am 24. April 2026 in der Hermsdorfer Mühle erneut ein deutliches Zeichen gesetzt. Zahlreiche Bürger aus Frauendorf und den Ortsteilen der Stadt Frohburg kamen zusammen, um sich über die aktuellen Windkraftplanungen zu informieren und ihre ablehnende Haltung zu bekräftigen.

Im Fokus stand der zweite Entwurf der Teilfortschreibung „Erneuerbare Energien“ des Regionalplans Leipzig-Westsachsen. Zwar wurden die Vorranggebiete leicht verkleinert, jedoch stößt insbesondere die Ausweisung des größten Gebiets als sogenanntes Beschleunigungsgebiet auf Kritik.

Die Bürger sprechen sich weiterhin geschlossen gegen die Pläne aus. Als Gründe nennen sie unter anderem mögliche negative Auswirkungen auf Natur und Artenvielfalt, eine Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Lärm und Schattenschlag sowie gesundheitliche Risiken.

Die Initiative kündigte an, den Widerstand fortzusetzen und Einspruch einzulegen. Entsprechende Stellungnahmen stellt die Bürgerinitiative „Gegenwind Frauendorf“ online zur Verfügung. Zudem ist die Initiative seit März 2026 Mitglied im Bürgerinitiativen-Verbund Westsachsen (BIVW).

Neben der inhaltlichen Diskussion stand auch der Austausch im Vordergrund. Am Ende des Abends herrschte Einigkeit: Der Protest wird weitergeführt. „Wir haben erneut gezeigt, dass wir viele sind und geschlossen zusammenstehen“, so das Fazit der Veranstalter.

Groß-Demo in Borna

Am 10. September 2025 fanden sich alle Bürgerinitiativen „Gegenwind“ Leipziger Land zusammen. Wir, als Bürgerinitiative „Gegenwind Frauendorf“, waren gut aufgestellt und unsere Transparente zeigten eine klare Botschaft „Wir sagen NEIN zur Windkraft!“. Auch viele andere „Gegenwind“-Bürgerinitiativen des Leipziger Landes mischten mit.

Im Anschluss ging es ins Stadtkulturhaus Borna zur Kreistagssitzung des Leipziger Landes. Unser Platz war im Publikum. Von da aus konnten wir alles mitverfolgen. Wir hatten sogar Gelegenheit uns zu Wort zu melden und unseren Standpunkt für Frauendorf mitzuteilen.

Dem Moratorium der AfD wurde stattgegeben. Wir freuen uns über dieses Zeichen aus dem Kreistag und wünschen uns eine neue Chance, den aktuellen Plänen ein Ende zu setzen, auch auf Landes- und Bundesebene.

Wir waren dabei am 3. September 2025 zum LVZ-Talk in Naunhof zum Thema „Windkraft in Sachsen“ 

Der Abend war für uns eine gute Gelegenheit mit verschiedenen Leuten ins Gespräch zu kommen und auszutauschen. Dabei haben wir uns klar positioniert – „Wir wollen keine Windräder in Frauendorf“

Unsere Natur Unsere Heimat Unsere Entscheidung - Wir sagen NEIN zur Windkraft ! Die Bürgerinitiative Gegenwind Frauendorf
Die 1. Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative Gegenwind Frauendorf am 21.August 2025 in der Hermsdorfer Mühle in Frauendorf zeigte großes Interesse zum Thema Windparks. Über 100 Leute positionierten sich deutlich gegen die Windkraftanlagen.
Klare Botschaft aus Frauendorf: Bürger sagen NEIN zu Windkraftplänen Frauendorf
 
Die Bürgerinitiative „Gegenwind Frauendorf“ hat mit ihrer Info-Veranstaltung am 21. August 2025 ein starkes Zeichen gesetzt: Über 100 Gäste kamen in die Hermsdorfer Mühle, um sich zu informieren – und um ihre Stimme gegen die geplanten Windkraftanlagen in der Region zu erheben.
 
Von Beginn an war die Stimmung geprägt von Sorge, aber auch von Entschlossenheit. Die Organisatoren präsentierten fundierte Informationen über die Auswirkungen der geplanten Anlagen – von drohender Lärmbelastung über den Verlust wertvoller Landschaft bis hin zur Minderung der Lebensqualität. „Wir lassen uns unser Zuhause nicht zerstören“, betonte ein Sprecher der Initiative.
 
Sehr kritisch sehen die Bürger auch die Gefährdung geschützter Tierarten wie Fledermäuse, den Rotmilan und den Weißstorch, deren Lebensräume durch die geplanten Windräder massiv beeinträchtigt würden. Der Verlust dieser Artenvielfalt wäre nicht nur ein ökologischer Schaden, sondern auch ein unwiederbringlicher Eingriff in das natürliche Gleichgewicht der Region
 
Besonders eindrucksvoll war die Klarheit, mit der die Bürgerinitiative ihre Haltung formulierte: Frauendorf sagt Nein zu einem Projekt, das die Region spalten und die Menschen belasten würde. Zahlreiche Wortmeldungen aus dem Publikum machten deutlich, dass die Sorge groß ist – um die Gesundheit, um die Heimat und um die Zukunft des Dorfes.
 
Die Veranstaltung war nicht nur eine Informationsrunde, sondern ein Gemeinschaftserlebnis: Bürger standen Seite an Seite, diskutierten, stellten kritische Fragen und fanden Bestätigung in ihrer gemeinsamen Haltung. Das Gefühl, nicht allein zu sein, verlieh der Versammlung eine besondere Stärke.
 
Am Ende des Abends herrschte Einigkeit: Die Bürgerinitiative „Gegenwind Frauendorf“ wird den Widerstand mit Nachdruck fortsetzen. „Wir haben gezeigt, dass wir viele sind – und dass wir zusammenstehen“, so das Fazit der Veranstalter.